Samstag, 17. November 2012
Messages
Und da saßen sie, und aßen zusammen Ramen.

„Hm, lee~cker!“, stieß Ruffy mit einem glücklichen Lächeln aus und schlürfte die Suppe mitsamt Nudeln herunter.
Zorro grinste und aß selbst, jedoch bedeutend langsamer.

„Duu~, Zorro, bekomm ich nochmal?“
„Du hattest schon 2 Schüsseln.“
„… Bekomm ich deine?“
„… Nimm halt.“
„Yeaah~!“

Nach einer Weile schweiften die Gedanken des Studenten jedoch wieder zu Ruffys Verletzungen. „Sag mal, woher hast du eigentlich diesen Bluterguss auf dem rechten Arm?“
„Bluterguss?“ Ruffy drehte seinen Arm, suchte nach dem kleinen violetten Fleck. „Hää, warum hab ich da so’n lila Ding?“

‚ „Lila Ding?“ Der Typ hat sie doch nicht mehr alle‘, dachte Zorro und schlug sich innerlich die Hand vor die Stirn.

„Ne andere Frage, sorgt sich eigentlich niemand um dich? Ich mein‘, deine Eltern oder so.“
„Nö, ich wohne alleine.“
Zorro zog die Augenbrauen hoch. Der Kleine wohnte alleine? Diese wandelnde Katastrophe?

Als die Tür sich mit einem Quietschen öffnete, drehten sich beide ruckartig um.
„Ähm, Iwanaka-san, wir müssten dann jetzt noch ein paar Tests machen. Wenn sie bitte draußen warten würden.“
„Ja, dann werde ich wohl … was, schon so spät!“ Die runde Wanduhr über der Tür verriet dem Studenten, dass es schon 10 Uhr morgens war. Wie lange saß er hier denn schon?

„Musst du noch wohin?“ Ruffy starrte den Grünhaarigen fragend an.
„Ja, eigentlich hab‘ ich noch ein paar Sachen zu tun …“ Der Schwarzhaarige verzog das Gesicht und schmollte. „Aber ich kann ja morgen oder so nochmal vorbei kommen.“
„Yeahh~!“Und schon hatte sich wieder ein breites Grinsen auf Ruffys Gesicht gebildet. „Na dann, bis morgen!“ – „Yo, bis dann.“ Und mit diesen Worten verabschiedete sich Zorro.

~//~

‚Warum hab‘ ich das gemacht? Als ob ich nicht schon genug zu tun hätte. Jetzt muss ich morgen auch noch zum Krankenhaus und einen auf Krankenbesuch machen!‘
Es ärgerte Zorro. Da hatte er einen Moment mal nicht aufgepasst und schon war der ganze Sonntag verplant.
Aber was ihn wirklich ärgerte, war der Umstand, dass er – ohne nachzudenken – zugestimmt hatte. Was sollte das?! Als ihm das nicht schon zu viele Probleme bereitet hatte.
Er war nicht konzentriert genug gewesen. Hatte einfach aus Gefühlen gehandelt. Er hatte Gefühle zugelassen.
Nicht gut. Gar nicht gut. Er sollte unbedingt wieder anfangen zu trainieren. Sich wieder kontrollieren. Und nichts nach außen dringen lassen.

Als Zorro in seiner kleinen Wohnung angekommen war, sah er schon das rote kleine Lämpchen seines Anrufbeantworters blinken. Dass das kleine Ding sich mal nützlich machen würde …
Er drückte auf den Knopf und warf seine Jacke auf das Sofa. In der Küche schaltete er den Kaffeeautomaten an.
„Yo, was geht bei dir, Zorro! Ich und Yosaku gehen heute Abend in die Kneipe ein paar Chicks aufreißen. Du solltest dich auch mal wieder blicken lassen!“ – Düüt. –
„Zorro, meld dich gefälligst mal! Sag mal, wofür hast du ein Telefon, wenn du es nicht benutzt?! Wenn du innerhalb der nächsten Woche nicht anrufst, stell ich dir 100 € in Rechnung!“ – Düüt –

Zorro musste lächeln.‚Nami. Die hatte ich ja voll vergessen. Scheiße.‘

„Zorro? Ruf doch bitte zurück! Ich muss mit dir über das Er-“ Kracks. Mit voller Wucht hatte der Student auf den Apparat gehauen und ihn zum Stillschweigen gebracht.

Das waren genug Nachrichten für heute.

~//~
Nach ein paar Stunden des Lernens lehnte sich Zorro zurück und schaute auf seine getane Arbeit. Für 3 Stunden war das wirklich nicht zu verachten. Und genug für heute. Aber was er jetzt noch machen sollte, wusste er nicht. Vielleicht ‘ne Runde pennen?

„Düdeldüdeldü~, düdeldüdeldü~“

„Ja?“

„Yo, Zorro, was geeht! Du bist ja doch zuhause!“ Yosakus Stimme war so laut und aufdringlich wie immer. „Was? Er ist da?“, rief Johnny im Hintergrund.

„Was gibt’s?“, fragte Zorro offensichtlich gelangweilt in den Hörer.

„Hast du unsere Nachricht nich‘ abgehört? Was ist mit heute Abend?“

Ach ja, die Kneipe. Hatte der Grünhaarige ganz vergessen.

„Nee, heute nich‘.“

„Aw, warum nich?“ Dieses Mal war es ein einstimmiges Geheul.

„Zu müde. Muss mich erst mal aufs Ohr hauen.“

Dass Zorro müde war, überraschte die beiden nicht, aber dass er die Gelegenheit sich zu besaufen, auch sausen ließ, war dann doch reichlich komisch.

„Wann sind Sie denn heute aufgestanden, Iwanaka-san?“, fragte Yosaku mit einer ärtzlich-mütterlichen Stimme.

„Hm, ich glaub es war 20 vor 7 oder so ….“

„WAAAAS?!“
Fast hätte Zorro den Hörer weggeworfen, nur um seine armen Ohren vor einer bleibenden Verletzung zu schützen.
„Was machst du so früh am Morgen?!“

Na super. Jetzt hatte er sich auch noch verplappert. Als ob er Lust hatte, den beiden alles zu erzählen, was gestern und heute Morgen geschehen war.

„Ähh … spazieren gehen?“

„Wir sind in ‘ner halben Stunde bei dir.“ -- Düüt ---


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Nuuu, das wars mal wieder :3
Länger her, aber wieder da :*
Hoffentlisch hats eusch gefallennn ~
Ja, ich hab komische Trips. v.v
See ya ~ :D

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